5 Gründe, warum die Pflegedienstleitung besser die Finger von der Abrechnung lässt

Für viele Pflegeeinrichtungen fällt die Abrechnung in den Arbeitsbereich der PDL – als wäre dies schon immer so und Naturgesetz. Wer eine erfolgreiche Sozialstation haben will, sollte diese Zusatzlast schleunigst hinterfragen. Sie hat unnötige negative Folgen – für die PDL und alle Beteiligten. 

Die PDL ist auch ohne Abrechnung voll ausgelastet

Führen, lenken und leiten – das ist die Kernaufgabe einer PDL, unabhängig von der Größe des Teams. Wenn sie sich dieser Kernaufgabe beherzt annimmt, ist die Arbeitswoche ausgefüllt. Macht sie zusätzlich die Abrechnung, fehlen Zeit, Energie und Kreativität dafür, und die Arbeitsergebnisse leiden. Betriebswirtschaftlich gesprochen: Wenn sich die PDL mit der Abrechnung aufhält, sind die Opportunitätskosten, die Kosten also von alledem, was dadurch zu kurz kommt, höher als das, was man sich dadurch einspart.

Die PDL wird innerlich gespalten

Führen, lenken, leiten – das erfordert einen Arbeitsmodus mit voller Konzentration auf das Ganze, mit schnell wechselnden Anforderungen. Die Abrechnung erfordert einen ganz anderen Arbeitsmodus – Konzentration auf Details, Ungestörtheit, Recherche und Routine. Beides passt schlecht zusammen und lässt sich schlecht in einer Person vereinen: Das eine ist ein Job für eine Führungskraft, das andere ein Job für eine Fachkraft. Mutet man einer PDL beides zu, läuft sie Gefahr, zwei halbe Sachen zu machen – auf Kosten ihrer Psyche und des Gesamterfolgs.

Die Qualität der Führung bleibt auf der Strecke

Führen, lenken, leiten – das fordert den ganzen Menschen. Kann sich dieser Mensch nur teilweise darauf konzentrieren, leidet die gesamte Einrichtung. Und es bleibt keine Kapazität mehr fürs Anleiten, Fördern und Motivieren der Mitarbeiter und fürs Optimieren der Prozesse. Dies sind aber die eigentlichen Erfolgstreiber einer Sozialstation.

Die PDL brennt irgendwann aus

Wenn sie die Abrechnung gut machen und auch noch gut führen will, mag das eine kurze Zeit lang leidlich gut gehen: Mit viel Überstunden. Mit viel Stress. Mit Nicht-Abschalten-Können. Mit dem Vernachlässigen von Partner, Familie und Freunden. Kann man machen, führt jedoch eher früher als später zu langen Ausfallzeiten der PDL.

Die Abrechnung lässt sich leicht auslagern und führt sofort zur Entlastung

Die PDL muss fast alles im Griff haben, aber eben nur fast. Die Abrechnung ist DIE Tätigkeit, die sie am allerleichtesten delegieren kann. Zum Beispiel an einen professionellen Abrechnungs-Service wie den von Consolutions 😉
Dort hat man den Kopf, das Fachwissen und die Erfahrung dafür. Und das, was das Auslagern kostet, lässt sich doppelt und dreifach wieder reinholen: Durch eine gesunde PDL, die sich voll und ganz ihrer Kernaufgabe widmen kann.